Dalmatien 2012


Optimiert für Mozilla Firefox

Am Sa. früh um 4:00 starteten Siegi, Stefan und Andi mit dem Auto und drei Kajaks Richtung der Insel Murter. Nach ca. 9 Stunden Fahrt waren wir auch schon dort und konnten unsere Boote bei schönen Wetter packen. Da es mittlerweile schon fast 17:00 Uhr war, paddelten wir zu einer nahegelegen Bucht (Paddelzeit ca. 1 Stunde), wo wir unser Nachtlager aufstellten. Nach kurzer "Körperpflege" im Meer wurde auch schon das Abendessen zubereitet. Es gab wie fast jeden weiteren Abend Nudeln mit Soße. Nach paar Gläschen Vino gingen wir auch ziemlich schnell ins Bett.

 

 

   Am So. standen wir mit den ersten Sonnenstrahlen auf um keine Zeit zu verschwenden, das Leben ist zum Schlafen zu kurz meinte unser ältester Rat. Es wurde ausgiebig gefrühstückt damit die Kräfte für den Tag reichen. Wir paddelten von der Insel Vrgada vorbei an der Insel Zut in den Nationalpark Kornati. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus, eine kleine Insel nach der anderen kam zum Vorschein. Nach der Besichtigung einer slowenischen Kajakbase paddelten wir zielstrebig zu unserem neuen Nachtlager auf der Insel Levrnaka. Siegi der einige Inselbesitzer kennt regelte den Platz für unser Nachtlager und bestellte für das Abendessen, Fisch in der Konoba. Das Wetter verschlechterte sich schon den ganzen Tag über, bis es am Abend zum Regnen anfing. Auch in der Nacht regnete es immer wieder mal. 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen, pünktlich zum Aufstehen verzogen sich die Wolken wieder und wir paddelten weiter quer durch die Kornaten. An der Kapelle und Burgruine von Tarca machten wir einen kleinen Landgang und besichtigten die beiden Sehenswürdigkeiten. Anschließend ging unsere Paddeltour durch die unzähligen Inseln weiter bis  nach `Zakan Ravni wo ein weiterer Bekannter von unseren Fernreisenden Siegi einen Schlafplatz für uns hatte. Bei einem wunderschönen Sonnenuntergang genossen wir unsere Nudeln und schloffen bald darauf mit unseren schweren Arme in unsere Schlafsäcke. 

 

 

 

Nach dem schon bekannten morgendlichen Ritual paddelten wir weiter und verliesen auch wieder den Nationalpark Kornati. Unsere Reise führte uns weiter über eine kleine Badeinsel Otocic Mikavica nach Mikavica auf der Insel Zirje. Dort wollten wir in einen kleinen Supermarkt zum Einkaufen um ca. 13:15. Die Türen waren leider verschlossen obwohl auf den Öffnungszeiten bis 13:30 offen gewesen wäre. Wir warteten noch ein bisschen aber es tat sich nichts... Nach kurzer Überprüfung unsere Vorräte beschlossen wir weiter zu paddeln, da wir der Meinung waren dass sie noch reichen müssten. Wir fanden wieder einen super Schlafplatz auf eine Insel vor

Sbenik.

 

Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Festland. Wir landenden in Zabority das erste Mal in unserer Reise am Festland an. Von dort aus ging es weiter nach Sibenik. In dem Kanal von Sibenik konnten wir durch einen Bootstunnel paddeln der nur für kleine Boote wie unsere Kajaks geeignet ist. Die Suche nach einen Schlafplatz war nicht sehr schwer da Sigi der hier ausnahmsweise keinen kannte einen Fischer ansprach ob wir an den kleinen Bootsstegen schlafen dürfen. Wie wir die Hilfsbereitschaft von den Einheimischen gewohnt sind, bejate Damir die Frage und wir hatten wieder einen Schlafplatz, diesmal sogar mit Süßwasser See.

 

Nach dem frühen aufstehen waren wir schon gegen 7:30 auf dem Wasser unterwegs in Richtung den KRK Wasserfällen. Wir paddelten durch einen engen Kanal den man fast mit den Grand Canyon verwechseln kann. Bald darauf erreichten wir Skradin wo wir eine Capuccinopause einlegten. Leider darf man ab hier nur noch mit Ausflugsschiffen weiter Richtung den Wasserfällen. Wir waren sehr erschrocken von den vielen "Pauschaltouristen" dass wir lieber nicht zu den Wasserfällen fuhren. Wir paddelten lieber wieder einsam zurück nach Sibenik, von dort aus weiter nach Privic Luca. Die Überfahrt dorthin war sehr windig und wellig aber dies schafften wir auch noch. Nach einem Bier und kleinem Plausch mit Tschechisches Paddlern, steuerten wir unser Nachtlager an. Wir fanden wieder eine wunderbare Bucht (Tijascica) wo wir super unter Sternenhimmel nächtigen konnten.

 

Weiter ging unsere Reise über Vodice die Küste entlang nach Murter an unseren Ausgangspunkt weiter nach Norden. Durch die kleinen Inseln vor Murter. Wir konnten keinen schönen Schlafplatz finden, so beschlossen wir, dass wir wieder zu der Bucht vom ersten Tag weiter paddeln. Auf der Überfahrt dorthin konnten wir Delfine beobachten wie sie aus dem Wasser sprangen. Das war zum Ende der Reise noch einmal ein Highlight.

 

Nach der Nacht in der schon bekannten Bucht paddelten wir direkt aber etwas lustlos unseren Ausgangspunkt an. Die Sachen waren schnell im und auf dem Auto verstaut und wir fuhren nach einer Woche wieder heim. 

 

Ich glaube es war für alle eine wunderbare "Fernreise" mit dem Kajak da wir auch mit dem Wetter Glück hatten. Wind war bis max. 3bft auch noch paddelbar obwohl er als Gegenwind schon sehr anstrenget war.

 

Paddler: Siegi, Stefan, Andi