Drachenbootrennen 2013 auf der Mangfall


 
Insgesamt sechzig Mannschaften, davon dieses Jahr siebzehn Damenmannschaften, waren angetreten um auch 2013 den Rosenheimer Drachenbootmeister auszufahren.
 
In den Vorläufen war unser Gegner die Mannschaft des TAM-Ost. "Zwar nur Theaterspieler", aber durchaus ernstzunehmende Gegner. Mit unserem ersten Vorlauf waren wir zeitig dran und mussten beim Start mit etwas chaotischen Verhältnissen auf Grund der Strömung der Mangfall kämpfen. Der Lauf war, wie jedes Jahr gefühlt absolut sch.... Die Tamler hatten Ihren Start zwar verbummelt, kamen aber dann mit einer fulminanten Aufhohljagd noch dicht an uns ran. Wir konnten nur mit einem Endspurt die Ziellinie als erste erreichen. Aber immerhin Bestzeit bis ca. zwei Drittel der Mannschaften durch waren. Zum Ende des ersten Laus sollte es immerhin für den vierten Platz gereicht haben.
 
Der zweite Lauf lief dann deutlich besser. Ein guter Start und auch die Streckenschläge waren deutlich besser wie beim ersten Mal. Nach dem zweiten Vorlauf sollte es doch immerhin nach langer Führung für Platz drei reichen. Das war bis jetzt unser bestes Ergebnis der Vorläufe.
 
Die Endläufe sollten dann mit zwei mal ca. 10 cm nicht mehr ganz so erfolgreich laufen. Aber im Halbfinale kam es erst mal wieder zum Klassiker gegen die Griabigen, die immerhin letztes Jahr das Rennen gewonnen hatten, also eine Partie, die geschichtsbedingt durch die letzten Jahre schon spannend war. Hier konnten wir uns mit einem fullminanten Lauf als Erste über die Zielgerade schieben. Ein Glücksgefühl, als Favoritenkiller ins Halbfinale zu kommen und zumindest auch schon besser wie letztes Jahr, wo für uns beim Viertelfinale Schluss war.
 
Im Viertelfinale mussten wir uns nach einem Fotofinisch gegen die Kastenauer Burschen geschlagen geben. Um einen gefühlten Wimpernschlag hat es nicht gereicht. Die Kastenauer Burschen sollten dann im Finale als Zweiter für 2013 hervorgehen.
 
Das kleine Finale lief aber nicht recht viel besser für uns. Im Gegenteil, beim Fotofinisch wurden die Boote vertauscht und wir kurzfristig als Sieger ausgerufen. Die Freude war groß und wurde um so mehr enttäuscht, als das Ergebnis korrigiert wurde. Auch hier hat es nur um 10 cm gefehlt.
 
Nach der ersten Enttäuschung breitete sich aber doch Freude aus, immerhin die Griabigen aus dem Rennen geschlagen zu haben und um einen Platz besser zu sein, wie letztes Jahr. Die Mannschaft sagt, wir fahren so lange mit bis wir auch mal den zweiten Platz geschafft haben.

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